Buchcover Resonanz: Blick von einer nassen Kante auf dunkles Wasser

„Manches geht verloren, sobald man es festhält.“

Seit Jahrhunderten gibt es Spuren, die nicht erklärbar sind. Sie finden sich in alten Aufzeichnungen, in Familiengeschichten und schließlich in Messungen, deren Ergebnisse niemand erwartet hat. Zufälle vielleicht – wären da nicht dieselben Orte, dieselben Namen und eine Familie, deren Geschichte bis zum Anbeginn der Zeit zurückreicht.

Johann Koch ahnt nichts davon. Noch weniger ahnt er, dass andere längst nach Antworten suchen und bereit sind, dafür Grenzen zu überschreiten. Wissen ist verschwunden, Dokumente wurden verborgen, Menschen haben geschwiegen. Doch niemand scheint genug zu wissen, um sicher sagen zu können, wonach überhaupt gesucht wird. Was haben sie gefunden – und was davon haben sie falsch verstanden?

Je tiefer Johann in eine Geschichte gerät, die auch seine eigene ist, desto unsicherer wird, wem er vertrauen kann. Alte Überlieferungen treffen auf moderne Wissenschaft, familiäre Loyalität auf Macht und Kontrolle. Zusammenhänge werden sichtbar, die unmöglich scheinen, und ausgerechnet dort, wo eine Erklärung zum Greifen nah ist, öffnet sich die nächste Lücke.

Vielleicht wurde über Jahrhunderte etwas bewahrt. Vielleicht nur beobachtet. Vielleicht liegt der entscheidende Irrtum aber schon in der Annahme, dass der Mensch dabei immer derjenige war, der beobachtet.

Wie weit würdest du gehen, wenn die Wahrheit nicht nur deine Vergangenheit verändert, sondern alles, was du über deine Herkunft zu wissen glaubtest?

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